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Bernhard's MOTOSITE

...vor allem MOTO GUZZI

Tankumbau

Tankumbau

Eigentlich wollte ich schon vor Jahren einen Cali3-Tank anbauen, weil der viel runder ist als das Original. Und runde Formen sind halt einfach hübscher.
Doch das Ding war (unlackiert) damals einfach nicht zu kriegen.
Der Tank kostet heute mittlerweile (bei Stein Dinse) 870.- statt 350.- DM
- damit hat sich das Thema in der Form endgültig erledigt !!!

Nun hab ich mal versuchsweise einen gebrauchten Harley-Tank dran gehalten: sieht einfach super aus (siehe unten)!
Auch die Befestigung auf dem Rahmen der Guzzi müßte möglich sein.

Das Ding macht sich optisch wirklich gut, nicht schlechter jedenfalls als ein Cali3-Tank! Außerdem lässt sich zwischen den Tankhälften einiges an Elektrik unterbringen.

Der Anbau des Harleytanks an die Guzzi ist ein fummeliges Stück Arbeit.
Da das Teil ja eigentlich nicht für Guzzis gebaut ist, sind etliche Anpassarbeiten notwendig.

 

Die gut erkennbaren Halteösen sind an der Unterseite auch noch mal vorhanden, sie lassen sich nicht verwenden und müssen entfernt werden.  Der hier vorgesehene Abstand zwischen den Tankhälften läßt sich bei der Guzzi nicht einhalten. Die beiden Teile müssen in etwas größerem Abstand ausgerichtet werden, sonst passen sie nicht auf den Rahmen der Guzzi.  Die Tankhälften werden zum Niveau- und Druckausgleich oben und unten mit Benzinschläuchen verbunden.

Die gut erkennbaren Halteösen sind an der Unterseite auch noch mal vorhanden, sie lassen sich nicht verwenden und müssen entfernt werden. Der hier vorgesehene Abstand zwischen den Tankhälften läßt sich bei der Guzzi nicht einhalten. Die beiden Teile müssen in etwas größerem Abstand ausgerichtet werden, sonst passen sie nicht auf den Rahmen der Guzzi. Die Tankhälften werden zum Niveau- und Druckausgleich oben und unten mit Benzinschläuchen verbunden.

Zunächst entfernte ich die unteren Halteösen an der Vorderseite, weil sie nicht benötigt werden und beim Anpassen des Tanks auf den Rahmen im Weg sind. Dann wurden beide Tankhälften auf den Guzzirahmen aufgelegt und ausgerichtet. Dabei ist darauf zu achten, daß die Tankoberseiten waagerecht bleiben, weil sonst später das Abdeckblech nicht sauber aufliegt. Mit einer Gewindestange an den noch vorhandenen oberen Halteösen und einem Verbindungsblech an den hinteren Haltewinkeln wurden die Tankhälften fixiert und anschließend mit einem Winkeleisen zunächst im vorderen Bereich miteinander verschweißt. Dies war problemlos möglich, weil der Tank dort mit 2mm-Blech verstärkt ist. Vorne beträgt der Abstand zwischen den beiden Tankseiten jetzt ca. 95 mm und hinten ca. 60 mm.
Zunächst entfernte ich die unteren Halteösen an der Vorderseite, weil sie nicht benötigt werden und beim Anpassen des Tanks auf den Rahmen im Weg sind. Dann wurden beide Tankhälften auf den Guzzirahmen aufgelegt und ausgerichtet. Dabei ist darauf zu achten, daß die Tankoberseiten waagerecht bleiben, weil sonst später das Abdeckblech nicht sauber aufliegt. Mit einer Gewindestange an den noch vorhandenen oberen Halteösen und einem Verbindungsblech an den hinteren Haltewinkeln wurden die Tankhälften fixiert und anschließend mit einem Winkeleisen zunächst im vorderen Bereich miteinander verschweißt. Dies war problemlos möglich, weil der Tank dort mit 2mm-Blech verstärkt ist. Vorne beträgt der Abstand zwischen den beiden Tankseiten jetzt ca. 95 mm und hinten ca. 60 mm.

Zunächst entfernte ich die unteren Halteösen an der Vorderseite, weil sie nicht benötigt werden und beim Anpassen des Tanks auf den Rahmen im Weg sind. Dann wurden beide Tankhälften auf den Guzzirahmen aufgelegt und ausgerichtet. Dabei ist darauf zu achten, daß die Tankoberseiten waagerecht bleiben, weil sonst später das Abdeckblech nicht sauber aufliegt. Mit einer Gewindestange an den noch vorhandenen oberen Halteösen und einem Verbindungsblech an den hinteren Haltewinkeln wurden die Tankhälften fixiert und anschließend mit einem Winkeleisen zunächst im vorderen Bereich miteinander verschweißt. Dies war problemlos möglich, weil der Tank dort mit 2mm-Blech verstärkt ist. Vorne beträgt der Abstand zwischen den beiden Tankseiten jetzt ca. 95 mm und hinten ca. 60 mm.

Danach entfernte ich auch die oberen Halteösen.  Vorne wird an der Tankinnenseite unten je ein Flacheisen angeschweißt, das später am Lenkkopf verschraubt wird und zwar genau dort, wo vorher die Gummilager des alten Tanks waren. Um Verspannungen des Tanks zu vermeiden, kommen auch jetzt dort wieder Gummilager zum Einsatz.
Danach entfernte ich auch die oberen Halteösen.  Vorne wird an der Tankinnenseite unten je ein Flacheisen angeschweißt, das später am Lenkkopf verschraubt wird und zwar genau dort, wo vorher die Gummilager des alten Tanks waren. Um Verspannungen des Tanks zu vermeiden, kommen auch jetzt dort wieder Gummilager zum Einsatz.

Danach entfernte ich auch die oberen Halteösen. Vorne wird an der Tankinnenseite unten je ein Flacheisen angeschweißt, das später am Lenkkopf verschraubt wird und zwar genau dort, wo vorher die Gummilager des alten Tanks waren. Um Verspannungen des Tanks zu vermeiden, kommen auch jetzt dort wieder Gummilager zum Einsatz.

Hier ist zu sehen, daß unter dem Stutzen kein Platz für den Benzinhahn ist, weil die Zylinder an der Guzzi nun mal seitlich hervorstehen. Ein Cali3-Hahn hätte übrigens auf das Harley-Gewinde gepasst. Doch so war ich gezwungen, den Gewindestutzen zu entfernen und mit einer Blechscheibe (hart-)zuzulöten. Zum Hartlöten wird eigentlich eine Autogenschweißausrüstung benötigt. Es gibt jedoch Lötstäbe, die bereits bei geringeren Temperaturen (ca. 700 °C) schmelzen. Diese sind auch für Edelstähle vewendbar und leider extrem teuer (7.-DM/Stk.). Da jedoch nur einer benötigt wird und eine normale Lötlampe ausreicht, lässt sich der Preis verschmerzen.

Hier ist zu sehen, daß unter dem Stutzen kein Platz für den Benzinhahn ist, weil die Zylinder an der Guzzi nun mal seitlich hervorstehen. Ein Cali3-Hahn hätte übrigens auf das Harley-Gewinde gepasst. Doch so war ich gezwungen, den Gewindestutzen zu entfernen und mit einer Blechscheibe (hart-)zuzulöten. Zum Hartlöten wird eigentlich eine Autogenschweißausrüstung benötigt. Es gibt jedoch Lötstäbe, die bereits bei geringeren Temperaturen (ca. 700 °C) schmelzen. Diese sind auch für Edelstähle vewendbar und leider extrem teuer (7.-DM/Stk.). Da jedoch nur einer benötigt wird und eine normale Lötlampe ausreicht, lässt sich der Preis verschmerzen.

Hinten am Tank wurden die vorhandenen Winkel mit einem 6 mm starken, senkrecht stehenden Flacheisen verschweißt. Nun sind die Tankhälften stabil und untrennbar miteinander verbunden.  Auf den hinteren der beiden Winkel wurde noch eine 10er Karosseriescheibe über das vorhandene Loch geschweißt. Dort wird der Tank später mit einer Flügelmutter auf dem Silentblock verschraubt.

Hinten am Tank wurden die vorhandenen Winkel mit einem 6 mm starken, senkrecht stehenden Flacheisen verschweißt. Nun sind die Tankhälften stabil und untrennbar miteinander verbunden. Auf den hinteren der beiden Winkel wurde noch eine 10er Karosseriescheibe über das vorhandene Loch geschweißt. Dort wird der Tank später mit einer Flügelmutter auf dem Silentblock verschraubt.

http://home.arcor.de/motosite/assets/images/Tank7.jpg

http://home.arcor.de/motosite/assets/images/Tank7.jpg

Nachdem der vorhandene Gewindestutzen für den Benzinhahn leider nicht verwendbar war, suchte ich nach einer Alternative.  Ich entschied mich für einen Hahn zum Anflanschen, wie er in ähnlicher Ausführung bei Japanern verwendet wird. Dieser Hahn wird einfach unter den Tank geschraubt, wobei ein O-Ring als Dichtung fungiert.  Außerdem hat der Hahn eine Reseve-Stellung, was mir sehr wichtig ist.  Das Messingröhrchen mußte für den Guzzitank etwas gekürzt werden.  Bei meinen YAMAHAs habe ich früher mit diesen Hähnen nur gute Erfahrungen gemacht. Zu kaufen gibt´s die entweder original oder für ca. 20.- DM bei Götz (siehe Linkliste).

Nachdem der vorhandene Gewindestutzen für den Benzinhahn leider nicht verwendbar war, suchte ich nach einer Alternative. Ich entschied mich für einen Hahn zum Anflanschen, wie er in ähnlicher Ausführung bei Japanern verwendet wird. Dieser Hahn wird einfach unter den Tank geschraubt, wobei ein O-Ring als Dichtung fungiert. Außerdem hat der Hahn eine Reseve-Stellung, was mir sehr wichtig ist. Das Messingröhrchen mußte für den Guzzitank etwas gekürzt werden. Bei meinen YAMAHAs habe ich früher mit diesen Hähnen nur gute Erfahrungen gemacht. Zu kaufen gibt´s die entweder original oder für ca. 20.- DM bei Götz (siehe Linkliste).

Um eine plane Fläche für den Benzinhahn zu schaffen, wird auf die Tankunterseite ein 4mm-Blech mit entsprechenden Bohrungen (hart-) gelötet. Die äußeren Löcher werden mit M6 Gewinde versehen, um den Benzinhahn anschrauben zu können. Das Loch in der Mitte wird noch oval aufgefeilt, damit die zwei Röhrchen hindurchpassen.

Um eine plane Fläche für den Benzinhahn zu schaffen, wird auf die Tankunterseite ein 4mm-Blech mit entsprechenden Bohrungen (hart-) gelötet. Die äußeren Löcher werden mit M6 Gewinde versehen, um den Benzinhahn anschrauben zu können. Das Loch in der Mitte wird noch oval aufgefeilt, damit die zwei Röhrchen hindurchpassen.

Hier sieht man, daß dem Tank vorne die Bremsleitung im Weg ist. Sie muß also etwas tiefer verlegt werden. Auf der rechten Seite gibt es ein ähnliches Problem mit dem Kabelbaum, auch er muß dem Tank weichen und etwas nach oben verlegt werden.

Hier sieht man, daß dem Tank vorne die Bremsleitung im Weg ist. Sie muß also etwas tiefer verlegt werden. Auf der rechten Seite gibt es ein ähnliches Problem mit dem Kabelbaum, auch er muß dem Tank weichen und etwas nach oben verlegt werden.

Lackierung

Natürlich wird der Tank in Eigenregie lackiert.
Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist eine sorgfältige Vorbereitung unerläßlich.

Zunächst werden alle Öffnungen des Tank verschlossen. Da der Tank innen ölig ist, wird die Öffnung für den Benzinhahn mit einem passenden Blech plus Dichtung zugeschraubt. Beim Zukleben der Öffnung wäre es sonst möglich, daß sich durch das Öl der Klebestreifen wieder ablöst.
Alle Schlauchanschlüsse bekommen Gummistopfen. Die Einfüllstutzen waren schon bei der Lieferung mit Plastikdeckeln versehen, die sich auch jetzt wieder bewähren.

Dann wird der Tank gründlich mit Verdünnung entfettet und mit Schleifpapier ab Körnung 180 geschliffen. Anschließend wird nochmal mit Verdünnung nachgewischt.

Für die Grundierung und Lackierung verwende ich handelsübliche Spraydosen aus dem Autozubehör. Damit lassen sich entgegen aller Expertenratschläge hervorragende Ergebnisse erzielen. Man sollte lediglich darauf achten, daß alle Dosen vom gleichen Hersteller sind, da es sonst manchmal zu Unverträglichkeiten kommt und der Lack sich dann abpellt.

Nur für die letzte Schicht verwende ich einen hochwertigen Zweikomponenten-Klarlack, weil dieser erheblich unempfindlicher gegen Benzin und Kratzer ist als Dosenlack.

Dieser Lackaufbau hat sich schon bei einigen früheren Lackierungen bewährt. Diese Vorgehensweise ist auch preiswerter als alle Schichten mit der Lackierpistole aufzutragen. Die vier bis fünf Dosen kosten ca. 80.- DM, und der eine Liter Klarlack plus Härter ca. 90.-DM. Außerdem entfällt das mühsame Reinigen der Spritzpistole nach jeder neuen Schicht.

Zum Lackieren wird der Tank ca. in Augenhöhe aufgehängt. So kann man alle Seiten erreichen, ohne ihn zwischendurch drehen zu müssen.
Um den Staub einigermaßen in Grenzen zu halten, empfiehlt es sich, vor dem Lackieren den Boden des Raumes tüchtig anzufeuchten, beim Grundieren ist das nicht unbedingt nötig, weil danach nochmal geschliffen wird.

Cover & Logo

Der Tank ist nun fast fertig zur Montage. Es fehlen nur noch die Abdeckung für den Spalt in der Mitte und ein Logo auf den Seiten.
 

Über ein Logo bzw. einen Schriftzug für die Tankseiten habe ich eine Weile gegrübelt. Es kamen folgende Möglichkeiten in Betracht:
- ohne alles sieht´s zu nackt aus,
- Aufkleber sind einfach anzubringen, sehen aber billig aus,
- Lackieren ist durch die damit verbundene Abkleberei und die Trocknungsphasen sehr aufwendig und langwierig.

Dann entdeckte ich die alten “V1000-G5”-Schriftzüge der originalen Seitendeckel in einer Schublade. Das “G5” wurde kurzerhand abgesägt, die Kanten wieder gerade gefeilt und poliert. Die abgeblätterte Farbe wurde aufgefrischt und die Bleche entsprechend der Tankrundung gebogen. Die Schriftzüge werden später einfach mit schwarzem Silikon aufgeklebt. Das hält und lässt sich später auch wieder entfernen.

Dann entdeckte ich die alten “V1000-G5”-Schriftzüge der originalen Seitendeckel in einer Schublade. Das “G5” wurde kurzerhand abgesägt, die Kanten wieder gerade gefeilt und poliert. Die abgeblätterte Farbe wurde aufgefrischt und die Bleche entsprechend der Tankrundung gebogen. Die Schriftzüge werden später einfach mit schwarzem Silikon aufgeklebt. Das hält und lässt sich später auch wieder entfernen.

Der Spalt zwischen den Tankhälften wird mit einem passend gesägten und entsprechend der Tankform gebogenen Blech abgedeckt. Damit die Abdeckung vorne nicht auf dem oberen Rahmenrohr aufliegt, wird dort noch etwas nachgefeilt. Alle Ecken werden mit der Feile schön abgerundet und die Kanten sauber entgratet. Zur Befestigung reicht vorne und hinten je eine Schraube. Damit das Abdeckblech die Lackierung des Tanks nicht beschädigt, werden die Kanten an der Unterseite mit schwarzem Silikon bestrichen, auf den Tank gelegt und angedrückt. Vorher wird der Tank mit Frischhaltefolie aus der Küche abgedeckt, denn natürlich soll kein Silikon an den Tank kommen. Als zusätzlicher Nebeneffekt werden die Teile so noch gegeneinander abgedichtet.  Nach dem Aushärten des Silikons werden überstehende Reste abgeschnitten. Das Blech stammt übrigens vom nicht benötigten Abluftkanal eines Dunstabzuges.
Der Spalt zwischen den Tankhälften wird mit einem passend gesägten und entsprechend der Tankform gebogenen Blech abgedeckt. Damit die Abdeckung vorne nicht auf dem oberen Rahmenrohr aufliegt, wird dort noch etwas nachgefeilt. Alle Ecken werden mit der Feile schön abgerundet und die Kanten sauber entgratet. Zur Befestigung reicht vorne und hinten je eine Schraube. Damit das Abdeckblech die Lackierung des Tanks nicht beschädigt, werden die Kanten an der Unterseite mit schwarzem Silikon bestrichen, auf den Tank gelegt und angedrückt. Vorher wird der Tank mit Frischhaltefolie aus der Küche abgedeckt, denn natürlich soll kein Silikon an den Tank kommen. Als zusätzlicher Nebeneffekt werden die Teile so noch gegeneinander abgedichtet.  Nach dem Aushärten des Silikons werden überstehende Reste abgeschnitten. Das Blech stammt übrigens vom nicht benötigten Abluftkanal eines Dunstabzuges.

Der Spalt zwischen den Tankhälften wird mit einem passend gesägten und entsprechend der Tankform gebogenen Blech abgedeckt. Damit die Abdeckung vorne nicht auf dem oberen Rahmenrohr aufliegt, wird dort noch etwas nachgefeilt. Alle Ecken werden mit der Feile schön abgerundet und die Kanten sauber entgratet. Zur Befestigung reicht vorne und hinten je eine Schraube. Damit das Abdeckblech die Lackierung des Tanks nicht beschädigt, werden die Kanten an der Unterseite mit schwarzem Silikon bestrichen, auf den Tank gelegt und angedrückt. Vorher wird der Tank mit Frischhaltefolie aus der Küche abgedeckt, denn natürlich soll kein Silikon an den Tank kommen. Als zusätzlicher Nebeneffekt werden die Teile so noch gegeneinander abgedichtet. Nach dem Aushärten des Silikons werden überstehende Reste abgeschnitten. Das Blech stammt übrigens vom nicht benötigten Abluftkanal eines Dunstabzuges.

P.S.: Die Bildqualität ist ziemlich mies - war halt meine erste Digitalkamera...

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